Montag, 8. Januar 2018

ABC 2 – Einsatz in Vietze; Gasgeruch in Wohnhaus

Erneut sorgte ein starker Gasgeruch in einem Wohnhaus für die Alarmierung der Feuerwehr. Bei dem Alarm am frühen Sonntagmorgen ging es für die Einsatzkräfte der Fachzuges Spüren und Messen nach Vietze.



Auch hier sperrten die Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwehr aus Gartow die Hauptleitung. Somit konnte der Austritt an der Heizungsanlage beendet werden. Nachdem erneute Messungen erfolgten konnte nach etwa einer Stunde Entwarnung gegeben werden.


Fotos: Feuerwehr Lüchow


Veröffentlicht: Henrik Peters – Pressesprecher Kreisfeuerwehrbereitschaft II - Umwelt

ABC 1 – Einsatz in Dannenberg; Gasgeruch in Wohnhaus

Ein starker Gasgeruch in einem Wohnhaus sorgte am Sonnabend für die Alarmierung der Feuerwehr.
Nachdem es in dem Haus zu einer Verpuffung in der Heizungsanlage gekommen war meldeten die Bewohner einen starken Gasgeruch.



Die Einsatzkräfte sperrten die Gashauptleitung des Dannenberger Altstadthauses, sodass kein weiteres Gas in die Wohnung strömen konnte. Im Anschluss wurden die umliegenden Bereiche erneut messtechnisch überprüft um eine weitere Gefährdung auszuschließen.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Dannenberg auch der Fachzug Spüren und Messen der KFB 2 aus Lüchow.  




Fotos: Feuerwehr Dannenberg


Veröffentlicht: Henrik Peters – Pressesprecher Kreisfeuerwehrbereitschaft II - Umwelt

Sonntag, 5. November 2017

Üben für den Ernstfall – Einsatzübung der KFB 2


Ein Chlorgasunfall im Dannenberger Stadtbad - viele Verletzte und ein Schadstoffaustritt an der Zumischanlage. Diese Lage stellte sich den Kameradinnen und Kameraden der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 – Umwelt bei einer Einsatzübung am vergangenen Freitagabend.

Gemeinsam mit Rainer Trapp hatte der Kreisbereitschaftsführer Stefan Schmidt diese Lage gewählt und erarbeitet um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Unterstützung gab es dabei von der DRK Bereitschaft Sanität aus Dannenberg, die mittels geschminkten Personen die Verletzten simulierte. Somit mussten insgesamt zehn Badegäste und Angestellte aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.





Insbesondere der Aufbau der zahlreichen Einsatzmittel wie Zelte, Wasser- und Stromversorgung gestaltete sich anspruchsvoll, da die Sichtverhältnisse durch die Dunkelheit beeinträchtigt wurden. Aufgrund des Chlorgases mussten die Rettungs- und Abdichtarbeiten unter Vollschutz durchgeführt werden.




Mittels Chemikalienschutzanzügen und Atemschutzgeräten war es mehreren Trupps möglich den Gefahrenbereich sicher zu betreten und so die Patienten der Erstversorgung zuzuführen.  Durch die Dunkelheit war auch die Suche nach den Verletzten in den Umkleiden und Duschen eine besondere Herausforderung. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte diese Aufgabe jedoch ohne Probleme gelöst werden.





Nachdem alle Personen die Dekontamination durchlaufen hatten wurden sie einer zentralen Sammelstelle für Verletzte zugeführt, die unter der Anleitung der DRK Bereitschaft ebenfalls von der Feuerwehr betreut wurde.



Abschließend wurde die eigentliche Schadstelle an der Zumischanlage in den Mittelpunkt gestellt. Das Abdichten der Chlorgasflasche gestaltete sich im engen und dunklen Betriebsraum zuerst schwierig. Nach kurzer Zeit konnte die Leckage dennoch abgedichtet werden, sodass Entwarnung gegeben werden konnte.




Neben der Gefahrgutlage galt es eine Person, die unter einem Baum eingeklemmt war, zu befreien. Mit einer Motorsäge wurde auch diese Lage erfolgreich bewältigt.



Im Anschluss an die Übung zeigten sich alle Teilnehmenden sehr zufrieden. Auch Rainer Trapp, zuständiger Ingenieur des Wasserverbandes, bedankte sich bei den Einsatzkräften aus Dannenberg, Jameln, Karwitz und Lüchow für ihre Bereitschaft. Außerdem stellte er dar, welche Besonderheiten zu beachten seien wenn die Anlage im Betrieb ist.  Rundum für alle Beteiligten eine erfolgreiche und lehrreiche Übung, bestätigte Kreisbrandmeister Claus Bauck.


Veröffentlicht: Henrik Peters – Pressesprecher Kreisfeuerwehrbereitschaft II - Umwelt

Mittwoch, 30. August 2017

Üben für den Ernstfall



Am vergangenen Donnerstag bestand wie bereits berichtet die Möglichkeit am Ausbildungszug Gefahrgut der DB Netz AG eine Ausbildung durchzuführen. Diese Gelegenheit nutzen die die Kameradinnen und Kameraden der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 – Umwelt um für den Ernstfall gerüstet zu sein.




Bevor die praktische Ausbildung durchgeführt wurde erfolgte ein Theorieteil, der über die allgemeine Thematik des Güterverkehrs und der damit verbundenen Risiken informierte. Ein Mitarbeiter der DB Netz AG stellte in diesem Zuge auch die verschiedenen Möglichkeiten der Identifizierung von Gefahrgütern und verschiedenen Kesselwagenvarianten vor. Aufgrund der vielfältigen Güter ist dies einer der wichtigsten Schritte im Gefahrguteinsatz.





Weiterhin konnten die Einsatzkräfte aus Dannenberg, Lüchow, Jameln und Karwitz auch direkt an einem Kesselwagen die Varianten der Ein- und Auslassventile kennenlernen. Somit war auch eine konkrete Betrachtung der möglichen Maßnahmen bei einem Versagen der Ventile möglich.
Im praktischen Teil der Ausbildung übten mehrere Trupps verschiedene Abdichtvarianten an einem dafür präparierten Kesselwagen. Sowohl Abdichtmasse als auch Luftdruckdichtkissen kamen zum Einsatz. Hier konnten die jeweiligen Vor- und Nachteile der Methoden der Leckageabdichtung deutlich dargestellt werden. Außerdem gaben die Ausbilder der DB Netz AG nützliche Hinweise, wie die Verfahren in Bezug auf die Kesselwagen optimiert werden könnten.




Zusammengefasst eine spannende und nützliche Ausbildung um bei verschiedenen Situationen sicher vorgehen zu können. Vielen Dank an die Mitarbeiter der DB Netz AG.

Veröffentlicht: Henrik Peters – Pressesprecher Kreisfeuerwehrbereitschaft II - Umwelt